An den Forschungsuniversitäten beträgt er aber nur ein Viertel; dafür tragen dort Doktoranden als "teaching assistants" einen erheblichen Teil der Lehre. Nur etwa ein Drittel von deren Studenten erwirbt je einen "Associate"-Grad, die meisten streben in praktische Berufe. Im Graduate-Bereich unterscheiden die Hochschulen zwischen akademischen und berufsorientierten Masterprogrammen - eine weitere Besonderheit des Studiensystems in den USA. Selbstverständlich spielt dabei auch ihre Fähigkeit zur effizienten Lehre eine Rolle. Während Naturwissenschaftler im Team arbeiten, forschen geisteswissenschaftliche Doktoranden meist allein. Dies hat sich allerdings mit der Studienreform von 2003 geändert. Den Unterschied zwischen College und University sollten Sie kennen, wenn Sie mit einem Studium in den USA liebäugeln. Die Reputation der Hochschulen und die Berufsaussichten der Absolventen hängen also mindestens ebenso stark vom relativen Platz innerhalb einer Kategorie wie von der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Institutionstyp ab. In den USA gibt es öffentliche und private Schulen sowie die Möglichkeit, bezahlten Unterricht zu Hause zu nehmen. Es ist in die drei Bereiche Elementary (Primary) Schools, Secondary Education und Postsecondary Education unterteilt. Die Dauer des Promotionsstudiums, das in USA meist ohne vorhergehendes Masterstudium aufgenommen wird, beträgt durchschnittlich 7,5 Jahre; das Durchschnittsalter der Absolventen liegt mit 33,3 Jahren etwas höher als in Deutschland (32,8 Jahre). Erfragen Sie die speziellen Bedingungen für „Ihren Bundesstaat“ einfach im Vorfeld . Wie sinnvoll mag eine Investition in Projekte sein, die manchmal kaum mehr darstellen als eine Wundertüte privater Professoren-Steckenpferde, wenn zugleich allerorten die Haushalte für Langzeitprioritäten wie etwa Bibliotheken und Mitarbeiter drastisch zusammengekürzt werden? Doch wie heißt es so schön: andere Länder, andere Sitten. Forschung ohne Kontakt zu den Herausforderungen des Hörsaals versteinert. oder M.B.A Deshalb ist es ratsam, das Bachelorstudium noch in den USA zu absolvieren. Und auch in den USA ist der Einfluss von Regierungen und Spendern mit der Ernennung des Unipräsidenten nicht zu Ende. Allein in diesem Jahr gab Harvard 596 Millionen Dollar für Investitionen und nochmals 340 Millionen an finanzieller Unterstützung für Studenten aus, dazu kamen 61 Millionen für studentische Jobs und 30 Millionen Darlehen für Studierende. Informationen zu Studieren in den USA, Studium in den USA, Leben in den USA: Bewerbung Studienplatz USA, Stipendien für die USA, Visum, Hochschulen finden,Hochschulranking, USA Knigge, Krankenversicherung, Forum Forschungsbasierte Lehre bleibt dagegen die beste Vorsorge gegen akademischen Solipsismus und ist überdies der geeignete Weg, hochspezialisierten Fächern das Überleben zu sichern. Bei den Terminal Degree Programs handelt es sich um eine Art berufliche Ausbildung. Nein, habe ich ganz und gar nicht, wohne in LA. Zudem soll die Mobilität der Studierenden gefördert werden. Für ein Studium im Graduate-Bereich sind in der Regel zwei Studienjahre erforderlich. Aber es gibt kaum einen Ort, an dem nicht der Kontakt mit Studierenden und jüngeren Kollegen das konzeptionelle Überdenken komplexer Forschungsprobleme erheblich fördern würde. Wie Sie im Ausland Forschungserfahrung sammeln können und die Rückkehr nach Deutschland gelingt. Die Master-Studiengänge bezeichnet man hingegen als Graduate Studies. Da ist es kein Wunder, dass man bei uns, manchmal ängstlich, manchmal ehrgeizig nach "benchmarks" oder Vorbildern jenseits des Atlantik schaut. Die Ansicht, öffentliche Erziehung gäbe es "umsonst", ist illusorisch. April 2014 vom Büro für internationale Informationsprogramme im US-Außenministerium herausgegeben. (Der Artikel wurde von Falk Eisermann übersetzt ). Sie sind eine Alternative zum Masterstudium, können aber häufig auch auf ein solches angerechnet werden. Ein solcher zweistufiger Aufbau ist im angloamerikanischen Raum fest verankert und mittlerweile auch in Deutschland zu finden. Außerdem sind sie natürlich eine wichtige Quelle für Stipendien. Die staatliche University of Michigan in Ann Arbor hat von 2004 bis 2007 nicht weniger als 2,5 Milliarden Dollar aus privaten Quellen eingenommen, einschließlich einer Summe von mehr als 300 Millionen Dollar von über 120 000 Einzelpersonen allein in 2007. Wo auch immer das Modell Eliteuniversität diskutiert wird, erklingt die unvermeidbare Litanei von Harvard, Yale und Princeton. Doch wie sieht der tatsächliche Vergleich beider Wissenschaftssysteme aus - wo liegen Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Ein Großteil des Unterschieds in der Ressourcenausstattung entfällt auf Studiengebühren, Spenden und Einnahmen aus (früherer gespendetem) Vermögen: Allein aus Studiengebühren nahmen öffentliche US-Hochschulen 2005 durchschnittlich 4.600 Dollar pro Student ein, private 12.000 Dollar. Aber öffentliche Universitäten in den USA profitieren auch von einer Kultur der Philanthropie, die in dieser Form in Deutschland nicht existiert. Bei den Undergraduate Studies handelt es sich um das Erststudium an einer Hochschule. Damit haben sie die Akademiker überholt. Das Studiensystem in den USA ist dezentral organisiert, es gilt als vielseitig und flexibel. Deutschland investiert im Vergleich mit anderen Industrienationen noch immer einen viel zu geringen prozentualen Anteil seines Bruttosozialprodukts in Bildung. An den besseren amerikanischen Universitäten werden gerade die jüngeren Mitarbeiter für die Forschung freigestellt, damit sie ihre Festanstellung vorantreiben können. M.A. Das elektronische Journal wurde am 31. Es beginnt, wie für den Undergraduate-Bereich üblich, mit einem Studium Generale. An privaten Hochschulen werden sie meist aus den Reihen der Alumni und Spender gewonnen. Das Studiensystem in den USA kennt eine große Anzahl von Hochschulabschlüssen, darunter akademische und berufsqualifzierende Abschlüsse. Und ja man braucht einen High School Abschluss um aufs College gehen zu können, und da gibts auch immer diese Studientest.. Das Hochschulsystem der Vereinigten Staaten von Amerika ist in Teilen ähnlich zu dem in Deutschland. In den USA wiederum haben auch die Bundesstaaten die Aufgabe einen Blick auf die Schulen zu werfen. Auch der Forschungsoutput der beiden Wissenschaftssysteme (einschließlich der in Deutschland viel gewichtigeren außeruniversitären öffentlichen Forschungsinstitute) ist einigermaßen proportional: die deutsche Forschung produzierte 2005 8,4 Prozent der im Science Citation Index erfassten Publikationen, die USA kamen mit viereinhalb mal soviel FuE-Ausgaben für 30,8 Prozent der SCI-Einträge auf. In Deutschland umfasst manche Teilnehmerliste hunderte von Namen, und die Kommilitonen müssen oftmals ihre Studienzeit nur deshalb um mehrere Semester verlängern, weil sie schon in den Pflichtveranstaltungen für Anfänger keinen Platz gefunden haben. Lehramt Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften: B.Sc. Gemeinsam mit dem Drang, einige wenige Institutionen zur "Elite" zu erklären, erklang der Ruf, die Lehre von der Forschung zu trennen. Die Verbesserung des Zugangs erfordert zusätzliche Unterstützung durch eine oder mehrere dieser Quellen. Die gängige Carnegie-Klassifizierung unterscheidet sechs "Basis"-Kategorien, die wiederum nach Größe, fachlicher Breite und studentischer Klientel untergliedert sind. Knapp die Hälfte des wissenschaftlichen Personals an US-Hochschulen sind Professoren, davon etwa ein Drittel Assistant Professors, die noch keine Dauerstelle haben, meist aber auf einem "tenure track" sind, an dessen Ende bei positiver Evaluation die Festeinstellung steht. Die Schullaufbahn eines Kindes beginnt in Amerika mit der sechsjährigen „Elementary School“, die bereits mit de… Auswandern in die USA - das ist der Traum von vielen Menschen. Die Jagd nach den Drittmitteln führt zu einer weiteren inflationären Spirale. Der Vorteil: Das Studium an einem Community College ist deutlich günstiger als an einer Universität. Wer kein komplettes Auslandsstudium in den USA absolvieren möchte, für den hält das Studiensystem in den USA verschiedene Kurzzeitprogramme bereit. An den gemeinnützigen Privathochschulen liegt die Graduierungsrate nach sechs Jahren mit 64 Prozent etwas höher als im Durchschnitt, im jüngeren "for profit"- Sektor dagegen mit 29 Prozent dramatisch niedriger als an den staatlichen Hochschulen (54 Prozent). Wichtig zu wissen: Certificates und Diplomas sind zwar im Studiensystem in den USA fest verankert, trotzdem haben sie in Deutschland nicht den Status eines eigenständigen Abschlusses. Auch wenn sich das Studiensystem in den USA aus rund 2500 verschiedenen akademischen Graden zusammensetzt, gibt es dennoch einen „klassischen“ Studienweg in den USA. Das ganze System der staatlichen wie privaten Einrichtungen freilich fußt auf Zulassungsprozeduren, die auf der Basis von Eignung und Befähigung eine strenge Auswahl treffen - nicht aber, wie es oft vereinfachend heißt, auf der Basis der Zahlungsfähigkeit: Viele Studenten erhalten von der Universität volle finanzielle Unterstützung und viele andere erhebliche Kredite und Stipendien. 40 Prozent glauben gar, seit Jahrzehnten weitgehend unverändert, dass Gott die Menschen vor 10.000 in ihrer jetzigen Gestalt geschaffen hat. Die Bachelor-Studiengänge werden in den USA Undergraduate Studies genannt und dauern in der Regel vier Jahre. Die Zuständigkeit für Bildungs- und Erziehungsfragen liegt bei den einzelnen Bundesstaaten (state governments), zum Teil auch bei den lokalen Gemeinden. Ziel des 1999 in der italienischen Universitätsstadt Bologna angestoßenen Hochschulreformprozesses ist es, international akzeptierte Abschlüsse zu schaffen, die Qualität von Studienangeboten zu verbessern und mehr Beschäftigungsfähigkeit zu vermitteln. Erst ein paar Wochen ist Karl Källenius in den USA und doch hat man das Gefühl, dass er bereits dazugehört: Zum inneren Kreis der Elitestudenten an der berühmten Harvard University, die bereits große Namen wie Barack Obama, Bill Gates und Mark Zuckerberg hervorgebracht hat. In den USA kommt der Bund für einen … In den USA kommt der Bund für einen größeren Anteil auf, weil sich die Einzelstaaten die nationalen Forschungsorganisationen nicht mitfinanzieren. Nach der Registrierung können Sie Ihr Profil anpassen. Der Begriff riecht nach Reklame und nach kommerzieller Unterstützung von Athleten - eigentlich ganz passend, wenn man den Wettlauf um die Drittmittel betrachtet, der heutzutage den Alltag der meisten deutschen Akademiker zu bestimmen scheint. Viele Organisationen, ... über ihre Aufenthaltsberechtigung in den USA nachweisen können oder die sich nur mit einem Kurzzeitvisum in den USA aufhalten, einen speziellen Führerschein mit Passfoto (Certificate for Driving) mit der Aufschrift „Nicht für Identifizierungszwecke“. Man sollte in Deutschland zur Kenntnis nehmen, dass das hiesige Universitätssystem eben einfach anders ist, und dass man diese Unterschiede nicht leichtfertig liquidieren darf. Wer es schafft, hat laut OECD gute Chancen auf einen hohen Verdienst. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass in den USA weder ein zentrales Bildungsministerium als staatliche Kontrollinstanz noch ein nationales Hochschulgesetz existiert. Obwohl sich das genaue Bewerbungsverfahren je nach Universität und Collegeunterscheidet, orientieren sich die meisten akkreditierten Hochschulen in den USA bei den formalen akademischen Mindestanforderungen an bestimmten Standards. Das rund vierjährige Bachelorstudium in den USA führt zu einem Bachelor Degree. Dazu gehören der Associate Degree, die Certificates und Diplomas. In den USA ist die Massenuniversität mit hoher Bildungsbeteiligung zwei bis drei Jahrzehnte älter als in Deutschland. Auch die in Deutschland bekannten Abschlüsse wie der Bachelor, Master und Doktor weisen in den Vereinigten Staaten teilweise eine andere Struktur auf. Harvard verfügt inzwischen über 35 Milliarden Dollar. Auch die "Betreuungsrelation", also das Verhältnis von Studenten und wissenschaftlichem Personal ist ähnlich: An deutschen Hochschulen kommen laut OECD-Statistik auf einen Wissenschaftler gut 12 Studenten, in USA knapp 16. Abitur- Entsprechung in den USA? Bitte prüfen Sie, ob Sie einen Adblocker, Pop-Up-blocker oder ähnliches verwenden und schalten Sie diese aus. Zuwendungen dieser Art sind enorm wichtig, natürlich auch in den USA, dort aber vor allem in den Naturwissenschaften. Natürlich wurden und werden einige dieser Gelder sinnvoll ausgegeben. Der gegenwärtige Umbau der deutschen Universitäten wird von vielen als Amerikanisierung betrachtet. Auf dem weiteren Berufsweg stellen sie jedoch oftmals eine nützliche Zusatzqualifikation dar. Die Endlosschleife von Kolloquien, auf denen alle reden, aber kaum einer zuhört, lädt wiederum ein zur Jagd auf die nächste, die neueste, die aktuellste Methode, oder besser auf das, was wiederum mit einem englischen Begriff als "turn" bezeichnet wird. Die im Vergleich überraschend gute statistische "Betreuungsrelation" an deutschen Universitäten ergibt sich zu einem Gutteil daraus, dass viele wissenschaftliche Mitarbeiter mitgezählt werden, die nicht (selbständig) lehren. Wenn der Blick dabei nur auf Spitzenhochschulen wie Harvard, Stanford oder das MIT fällt, löst der Vergleich aber angesichts von deren überreichen Ressourcen eher Depressionen aus als Wetteifer. Wie viel man in den USA für einen Abschluss zahlt, hängt vom jeweiligen College ab. Die Verwaltung Ihrer Datenschutzeinstellungen für academics kann aktuell nicht ausgespielt werden. Er war Stipendiat der Humboldt-Stiftung und ist Mitglied des Beirats der deutschen Handschriftenzentren. Ein weiterer relevanter Punkt dürfte vor dem Hintergrund des deutschen Diskurses zu diesem Thema befremdlich erscheinen. Unterschiedlich begabte Kinder besuchen stattdessen gemeinsam eine Schule. Insgesamt ist das amerikanische Hochschulsystem ausdifferenzierter als das deutsche, wo der Großteil der Studenten an zwei Hochschularten - Universitäten und Fachhochschulen - eingeschrieben ist. Daher können sich sogar Aufbau und Kosten eines einzelnen Studiengangs an verschieden Hochschulen stark unterscheiden. Für viele Personalverantwortliche ist er der wichtigste Bestandteil einer Bewerbung: der Lebenslauf. Januar 2014 zum Tag der Erde am 22. Die USA sind die führende Wissenschaftsnation der Welt, was nicht nur die jährliche Verteilung der Nobelpreise belegt. Die Bedeutung privater Hochschulen gehört zu den auffälligsten Unterschieden zwischen den beiden Systemen. Aussagekräftiger ist aber, dass für die höhere, die akademische Bildung in den USA 2,9 Prozent des Sozialprodukts ausgegeben werden - in Deutschland beläuft sich diese Zahl auf 1,1 Prozent, genauso viel wie in der Slovakei und Griechenland. Die lauthals propagierte Exzellenzinitiative, die in den letzten Jahren die Tatkraft zahlloser deutscher Universitätsangehöriger in Anspruch genommen und eine Unzahl von Arbeitsstunden verbraucht hat, die produktiver in Forschung und Lehre hätten investiert werden können, diese Initiative könnte man wohl nur als ein Mittel betrachten, einige wenige Universitäten auf Kosten vieler anderer etwas aufzupeppen. Das Studium ist meist deutlich praxisorientierter und verschulter als in Deutschland. M.Eng. Demzufolge verlagert sich sowohl die berufliche als auch die akademische Ausbildung in den USA an die Hochschulen. Das könnte unter anderem dazu beitragen, die schreckenerregenden Zahlenverhältnisse von Dozenten und Studenten zu verbessern, die an den meisten amerikanischen Universitäten einfach nicht geduldet würden. Schon jetzt herrscht an deutschen Universitäten eine tiefe Abneigung und Desillusionierung. Ich habe bis jetzt noch keinen Unterschied bemerkt zwischen dem wie Amerikaner mich und andere Amis behandeln. Kein Wunder, dass die deutschen Universitäten leiden. Sicher zunächst keine "schäbige" Summe, über die man sich lustig machen darf. 31 Prozent über dem Durchschnitt, wohl wegen des hohen Anteils von Studenten aus armen, aber bildungsbeflissenen Familien asiatischer Herkunft. Sie dauern meistens zwei Jahre. Aber ein erster großer struktureller Unterschied ist nur einen kleinen Schritt entfernt: die Personalstruktur. Labore und Bibliotheken fallen nicht vom Himmel, und auf einem gewissen Niveau bekommt man eben das, wofür man zu zahlen bereit ist. Eine College-Ausbildung hat viele Geldgeber. Auch die Spitzenhochschulen wie Harvard, Stanford oder Yale führen internationale Ranglisten an. Auch die TTIP-Verhandlungen mit den USA haben mich sehr interessiert. Diese Einrichtungen werden großteils durch Steuergelder finanziert, und sie sind alle, von welcher Seite man es auch betrachtet, Exzellenz-Zentren, ausgestattet mit Scharen von Lehrkräften, riesigen Bibliotheken und führenden Programmen für die fortgeschrittenen und natürlich auch für die "exzellenten" Studierenden. Dieser Artikel beruht auf dem Bericht 2007 der DAAD-Außenstelle New York, zuerst veröffentlicht in: DAAD (Hrsg. Das einzigartige Studentenleben, die Eindrücke des amerikanischen Campus und spannende Studiengänge locken viele junge Menschen in die USA. Auf der einen Seite nachvollziehbar, betrachtet man die USA als führende Wissenschaftsnation der Welt, auf der anderen Seite überrascht der unter deutschen Intellektuellen zu beobachtende Antiamerikanismus. Kritisch oder begeistert beziehen sich viele Diskussionen bei uns auf ein "anglo-amerikanisches" Hochschulsystem, in dem sich wohl weder britische noch amerikanische Hochschulen wiedererkennen würden. M.A. In Deutschland sind dagegen nicht einmal ein Viertel der Wissenschaftler an Hochschulen Professoren, und deutsche Nachwuchswissenschaftler sind in einem Lebensalter, in dem ihre amerikanischen Kollegen bereits die erste (Assistant) Professur bekleiden, in der Regel Assistenten mit befristeten Arbeitsverträgen - und wenig oder keiner Lehrverpflichtung. Aber natürlich sind solche Vergleiche überflüssig. In den USA spielt die akademische Freiheit traditionell eine wichtige Rolle. Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss. Bezogen auf den allgemeinen Schulabschluss und das Jahr 2012 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 3,7 Prozent der 15-jährigen und älteren Bevölkerung noch in schulischer Ausbildung. Der Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger ist der Kuno Francke Professor für Deutsche Kunst und Kultur an der Harvard Universität. Suchen. In den vergangenen zehn Jahren hat die Universität fast 100 neue Fakultätsmitglieder angestellt. Es gibt eine Website namens College Confidential, da tauschen sich die ganzen Superstreber über ihre Noten aus. Es ist nicht so, dass die Deutschen nicht großzügig wären; die Öffentlichkeit reagiert im allgemeinen sehr regelmäßig auf diesen oder jenen Spendenaufruf. Das Bildungssystem in den Vereinigten Staaten umfasst alle Einrichtungen des Schul- und Hochschulbereichs. Amerikanisches Schulsystem – Die verschiedenen Schulformen Der USA Die Feststellung, dass ihnen vor allem ein unverzichtbares Element - das Geld - fehlt, wäre indes zu einfach. Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse im gültigen Format ein. Was wir brauchen, ist weniger Rauch, mehr Feuer - und mehr Geld. Weitere Antworten zeigen Ähnliche Fragen. Jahrhundert nachzueifern suchten. Bei näherer Betrachtung gibt es zwischen den USA und Deutschland manche überraschenden Gemeinsamkeiten, aber auch gravierende Unterschiede, allgemein bekannte wie gern übersehen. Bonn 2008, S. 78 bis 102, Mit unserem Job-Newsletter erhalten Sie wöchentlich passende Stellen sowie interessante Inhalte zu Ihrem Suchprofil. . Die USA haben ein anderes Bildungssystem als Deutschland. Lehramt Ingenieurwissenschaften: B.Eng. Zum Teil ist es erforderlich, ein zusätzliches Aufbaustudium in den USA zu absolvieren, um Zugang zu einem Masterprogramm zu erhalten. Deutschen Hochschulen standen im selben Jahr knapp 11.000 Euro pro Student zur Verfügung, nach Kaufkraftparitäten entspricht das etwa 12.000 Dollar. Relevant für internationale Studenten sind vor allem die Transfer Degree Programs, da sie den Weg zu einem Bachelorstudium an einer Hochschule in den USA ebnen. Zum anderen bieten viele Hochschulen Graduate Diplomas / Certificates oder Advanced Certificates an. Die Schweiz liegt bei 4,5 Prozent, Ungarn bei 3,5 Prozent. Ziel ist es, den Studierenden zu Beginn ein fundiertes Allgemeinwissen zu vermitteln (liberal arts education). Während es bei uns für jeden anerkannten Ausbildungsberuf eine vorgeschriebene Ausbildungsordnung gibt, bedeuten in den USA gleiche Berufs- bezeichnungen nicht gleiche Ausbildungsgänge (LAUTERBACH, Internationales Handbuch der Berufsbildung [IHBB] S. 40). Auch beim Doktor gibt es Unterschiede: Auf der einen Seite stehen die Forschungsdoktorgrade, allen voran der Ph.D., auf der anderen Seite die anwendungsorientierten Berufsdoktorate. Während in Deutschland für viele Berufe außerhalb des Hochschulsystems ausgebildet wird, erfüllen in den USA diese Aufgabe zweijährige Studiengänge an Community Colleges. Viele haben Probleme, ihre Studienkredite zurückzuzahlen – mit negativen Folgen für die Wirtschaft Die deutschen Universitäten sind bestenfalls an der Oberfläche amerikanisiert. Die Wahl von Nebenfächern (Minors) ist oftmals zusätzlich möglich. Die gängigen Rankings, vor allem von "U.S. News & World Report", beziehen sich auf jeweils einzelne Hochschultypen, z.B. Ob ein solch zentralisierter Wettbewerb jedoch wirklich zukunftsweisend sein kann, das ist eine völlig andere Frage. Wer hat nicht schon von den Unis Harvard und Yale gehört oder möchte am liebsten an die California State University, um nach der Uni noch die traumhaften Strände genießen zu können? Die Studiengänge stehen Bachelorabsolventen offen. Die größte Autorität besitzen jedoch die US-amerikanischen Hochschulen selbst. Die zweitbeste Hochschule der Welt. Tausende Deutsche erhoffen sich mit einem Abschluss an einer englischen Eliteuniversität einen Karrierevorteil. Und ähnlich wie in Deutschland gibt es in jedem Bundesstaat Schulbezirke, welche neben den Bundesstaaten ebenfalls Aufgaben für das Schulsystem übernehmen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch die Juniorprofessoren, brauchen und verdienen mindestens ein paar Möglichkeiten, sich ganz und gar mit ihren Forschungsaufgaben beschäftigen zu können und sich in dieser Zeit nicht um die Belange des Hörsaals kümmern zu müssen. Die High School als Abgrenzung zur Junior High School (s.o.) Ihnen stehen folgende Optionen zur Auswahl: In den USA gibt es kein duales Ausbildungssystem wie in Deutschland. Um solche Unternehmungen am Laufen zu halten, müssen die Mitarbeiter immer mehr Zeit für das "Fundraising" investieren und im Erfolgsfall noch mehr Zeit für die Verwaltung der eingeworbenen Gelder. Anschließend kann man noch einen Promotions-Studiengang dran… Jahrhundert. Deutschland und USA geben zwischen 2,5 Prozent und 2,7 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung (FuE) aus. Die meisten Studienfächer dauern mindestens vier Jahre, einige besondere (wie Medizin oder Architektur) sogar sechs. Genaue Informationen zur Nutzung Ihrer Daten finden Sie in unserer, Deutsche Hochschulen können noch einiges von guten staatlichen Universitäten in den USA lernen. Die Vervollständigung der Berufsqualifizierung fällt damit in einem viel größeren Maße als in Deutschland den Unternehmen und Institutionen zu, in denen die Absolventen arbeiten. Niemals werde ich die Ansprache eines Dekans einer prominenten deutschen Universität aus Anlass der Eröffnung eines Sonderforschungsbereichs vergessen, der meinte erklären zu müssen: "Das Zeitalter des Einzelforschers ist vorbei!" Zur Zeit sieht eine Reihe akademischer Spezialgebiete, in denen Deutschland einstmals führend war, zumindest in den Geisteswissenschaften einem langsamen, aber sicheren Aussterben entgegen.