BERLIN, 16.09.09. Begleitet von kreativen Aktionen wurden am 16.09.09 über 1000 Protestpostkarten an die Bundeskanzlerin übergeben. In den Postkarten forderten Bürger weltweit verbindliche Sozialstandarts in der Textilindustrie. Gerade Discounter wie Kik, Lidl, Aldi lassen Aktionswaren wie Kleidung gerne in Ländern wie Bangladesch, oder Thailand unter menschenverachdenden Bedingungen produzieren. Mit den Unterschriften appelieren die Bürger an die Bundesregierung Konzerne auch zur Einhaltung der Menschenrechte in "Billiglohnländern" zu verpflichten.

 

Zur Übergabe der Postkarten vor dem Bundeskanzleramt nähten die Aktivisten die Karten zu einem mehrere hundert Meter langen Band zusammen. In einem Straßentheaterstück wurden eindrucksvoll die Praktiken der Ausbeutung der Näherinnen dargestellt. Eingerahmt wurde das Geschehen von mehreren Großpuppen des AGW.

Mehr dazu hier: Kampagne für Saubere Kleidung

(Im Anschluß nutzen die Großpuppen die Gelegenheit kurz bei der zeitlich parallel stattfindenden Aktion der Gorleben-Aktivisten vor dem Reichstag vorbeizusehen. Diese konnten hier, nach reiflicher Prüfung der Verhältnisse, ein neues Endlager für atomare Abfälle ausrufen. Mehr dazu auch hier: Contratom

 

Bilder zur Akion