Mit Einkaufswagen gegen DiscounterBONN, 28.11.09. Mit einem Demonstrationszug der besonderen Art, angeführt von Einkaufswagen und Großpuppen, protestierten das Aktionsbündnis Gerechter Welthandel, die Kampagne für Saubere Kleidung und die internationale Agrarstudentenorganisation IAAS gegen die Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben der Discounter Aldi, Lidl und KiK. Am frühen Samstag Nachmittag zogen die AktivistInnen mit Tüten der Discounter bekleidet durch die Bonner Fußgängerzone. Mit zu Melodien von bekannten Weihnachtsliedern gesungenen Texten wandten sie sich gegen Arbeitsrechtsverletzungen und Hungerlöhne in der Textilindustrie. Auch mit Theatereinlagen, in denen Plastiktüten als Fetische verehrt wurden, erzielten sie viel Aufmerksamkeit und Zustimmung bei den Passanten. Zusätzlich wurde darüber informiert, wie sich Kunden für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen einsetzen können. |
Übergabe der Postkarten der Kampagne für Saubere Kleidung, 16.09.09, BerlinBERLIN, 16.09.09. Begleitet von kreativen Aktionen wurden am 16.09.09 über 1000 Protestpostkarten an die Bundeskanzlerin übergeben. In den Postkarten forderten Bürger weltweit verbindliche Sozialstandarts in der Textilindustrie. Gerade Discounter wie Kik, Lidl, Aldi lassen Aktionswaren wie Kleidung gerne in Ländern wie Bangladesch, oder Thailand unter menschenverachdenden Bedingungen produzieren. Mit den Unterschriften appelieren die Bürger an die Bundesregierung Konzerne auch zur Einhaltung der Menschenrechte in "Billiglohnländern" zu verpflichten. |