Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/183360640. November 1938 hatten Kommandos der nationalsozialistischen Parteimiliz SA Geschäfte von Juden zerstört und mit Parolen beschmiert. Mit dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" wurden Juden aus dem öffentlichen Dienst entlassen. Wir freuen uns über ein Like. 1.400 jüdische Bethäuser wurden 1938 zerstört, "Digital Skills gehören in jede Ausbildung". Sie wurde 2008 der Israelitischen Gemeinde zurückgegeben. Fast alle Synagogen und Bethäuser wurden in dieser Nacht zerstört, ca. Jahrestag zeigt. Weitere 178 Männer aus der Hansestadt brachten die Nazis zunächst in ein Zuchthaus, bevor sie am nächsten Tag in das KZ Sachsenhausen deportiert wurden. Sechs jüdische Gotteshäuser, darunter die … Zerstörte Geschäfte, geplünderte Wohnungen, brennende Synagogen - in der Nacht zum 10. 08.11.2020, 10 ... wurden nach Angaben von Historikern beschädigt. Am Morgen nach der Reichspogromnacht im November 1938 wurde die Lörracher Synagoge verwüstet. Acht Namen finden sich auf der Häftlingsliste des Konzentrationslagers. In der Nacht zum 10. Zudem seien über 1400 Synagogen niedergebrannt oder vollständig zerstört worden. Der Innenraum im Stil des prunkvollen Spätbarocks fiel - wie viele andere Synagogen in Deutschland - der Pogromnacht am 9. ", Quelle: picture-alliance / IMAGNO/Thomas/IMAGNO. Hier führte die Stadtverwaltung von 1934 bis 1944 eine Akte über die einheimischen Juden. Was der SA-Mann als „Brühler Volksfest“ bezeichnete, war in Wirklichkeit das Novemberpogrom. Rund 1400 Synagogen und Betstuben wurden … Sie finden „Weltgeschichte“ auch auf Facebook. Während des Novemberpogroms am 10. Es waren die Hauptsynagogen in München […], … November 1938, an dem im nordrhein-westfälischen Brühl die Hölle losbrach. Helmut Schmidt sprach in der Kölner Synagoge über dieses Thema – als erster Bundeskanzler. Doch weder Polizei noch Feuerwehr griffen ein – im Gegenteil. 30.000 Juden wurden in Konzentrationslager verschleppt – aus Österreich kamen 3.755 (die meisten davon aus Wien) nach Dachau. Allein fünf Todesopfer gab es in Bremen. November 1938 brannten im deutschen Reich die Synagogen. Heute, am 9. Dennoch berichtete die Gestapo schon zwei Tage später intern von 91 Toten. Im Sommer 1938 sind vier große Gotteshäuser auf Veranlassung der Nationalsozialisten abgerissen worden. Ab dem 19. Doch den Juden in Deutschland und … Bereits im Frühjahr 1933 begannen massive Boykottaktionen ... Quelle: picture-alliance / IMAGNO/Austri/IMAGNO. März 1938 bestanden in Wien sechs der Israelitischen Kultusgemeinde gehörige Synagogen und siebzehn von Tempelvereinen erhaltene Synagogen in den Bezirken 1, 2, 3, 5, 6, 8, 9, 10, 11, 13, 15, 16, 18, 19, 20, 21 und 23. Quelle: picture-alliance / akg-images/akg, In seinem Buch "Mein Kampf" hatte Hitler 1924 geschrieben: "Die Verpestung unseres Blutes ... wird vom Juden heute planmässig betrieben. Quelle: picture alliance //picture alliance. Überlebte Herschel Grynszpan den Holocaust? November 1938 - in Flammen aufging. In der Nacht vom 9. Jahrhunderts gab es auf dem Gebiet des damaligen Deutschen Reiches etwa 2.800 Synagogen und Betstuben. Die deutschlandweit agierende Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes wurde Anfang der 1950er-Jahre in der DDR sogar aufgelöst, in der Bundesrepublik fand sie keine große Beachtung. rbb|24 zeigt auf einer interaktiven Karte eine Auswahl der Gotteshäuser - und was in der Nacht mit ihnen geschah. Das wurde bald auf Juden in allen besetzten Gebieten ausgedehnt. Rund 400 Juden wurden in der Nacht ermordet, Hunderte weitere wurden festgenommen, verschleppt und gefoltert. November 1938 in Deutschland zerstört und geschändet. Mehrere Männer wurden verurteilt. Gotteshäuser im neo-maurischen Stil wie in Köln oder Kaiserslautern wollten einerseits die jüdischen Wurzeln im Nahen Osten zeigen. November mehrere hundert Juden ermordet, mindestens 300 nahmen sich das Leben. Das Ziel der Männer waren die Geschäfte jüdischer Nachbarn. Der Begriff Pogrom stammt aus dem Russischen und bedeutet eine "gewalttätige Ausschreitung gegen bestimmte Minderheiten". Ihre Synagogen prägten das Stadtbild. Kempten – An jedem 9. Zahlreiche neogotische Synagogen-Gebäude wie etwa in Dortmund sollten hingegen die selbstverständliche Integration in die deutsche Kultur demonstrieren. Im September 1941 wurde der Judenstern auch für die deutschen Juden zum verpflichtenden Stigma. November 1938 zum Opfer. Umgehend machte sich das Regime daran, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Endpunkte des "Erlösungsantisemitismus'" (Werner Bergmann) wurden schließlich die Todesfabriken der Vernichtungslager. Auch die aus Bites und Bytes elektronisch rekonstruierten Synagogen, eher geistiges als architektonisches "Herz" der von den Nazis vertriebenen oder ermordeten Gemeinden, lassen den schwierigen Zwiespalt des deutschen Judentums deutlich werden. Nach den Plünderungen erhielt sie die Erlaubnis, ihren Laden im Zuge der „Arisierung“ zu verkaufen – während die meisten jüdischen Geschäftsleute entschädigungslos schließen mussten. November 1938 in Deutschland zerstört und geschändet. So auch in Paderborn, wo sich eine Menschenmenge versammelte und zusah, wie SS-Männer die Synagoge in Brand setzten. November 1938 wurden Tausende Juden Opfer nationalsozialistischer Gewalt. Vor allem männliche Juden aus Glatz hatten oft nicht die Möglichkeit zu fliehen: Einige von ihnen wurden verhaftet und nach Buchenwald verschleppt. Drei Simulationsfilme luden ein zum detailreichen virtuellen "Rundgang" durch jüdische Bethäuser von Köln, Hannover und Plauen, ließen architektonische Einzelheiten ebenso wie die Innenausstattungen deutlich werden. Am 20. November 1938 sowie in den darauf folgenden Tagen und Nächten zerstörten nationalsozialistische Trupps über 1.400 Synagogen und Betstuben. November 1938 sollte sich laut der Befehle aus München nur gegen jüdisches Eigentum richten. In Dresden errichtete der berühmte Baumeister Gottfried Semper eine Synagoge, die mit ihrem achteckigen Zentralbau an Aachens karolingisches Münster erinnert. 30.000 jüdische Männer wurde verhaftet (hier ein Bild aus Baden-Baden), Hunderte Juden wurden getötet ... Quelle: picture-alliance / Bildarchiv Pi/akg. Mit der Reichspogromnacht vom 9. Polizisten und Schlägertrupps der Nationalsozialisten standen gaffend dabei oder machten mit. Ab dem 10. "Kauft nicht bei Juden" stand auf … Die darin als Juden Definierten verloren ihre Zulassungen als Ärzte oder Anwälte und wurden aus dem öffentlichen Raum verbannt. Laut Ulrich Baumann, dem Kurator der Ausstellung „Kristallnacht“, war 1978 ein Schicksalsjahr für die Erinnerungskultur: 380 Veranstaltungen fanden zum 40. Noch 1930 baute sich die jüdische Gemeinde im sächsischen Plauen eine Synagoge im schönsten Bauhaus-Stil: Erschütternde Filmdokumente zeigten den Besuchern der Ausstellung, wie auch dieses bedeutende Baudenkmal und Zeichen jüdischen Selbstbewusstseins - in der verharmlosend-spöttisch "Reichskristallnacht" genannten Progromnacht des 9. Dann machten Schaaf und seine Komplizen erst einmal Mittagspause. Kurz darauf erlaubte der Leiter der NSDAP-Ortsgruppe, ein Mann namens Rösing, jüdisches Eigentum auch in Wohnungen zu zerstören. In der Nacht vom 9. zum 10. Margarethe May bekam kaum Geld; 1939 floh sie nach Shanghai. Diese wurden am 14. November 1938 wurden Tausende Juden Opfer nationalsozialistischer Gewalt. Ohnehin kam die Aufarbeitung der Novemberpogrome in Deutschland nur langsam in Gang. In Heidelberg gab es 1938 drei Synagogen: Die größte stand … In den Zwanzigern lebten 173.000 Juden in Berlin. Immerhin: Die Todesschützen der Bremer SA standen nach 1945 zum Teil wegen Mordes, aber auch wegen Totschlags vor Gericht; sie wurden verurteilt. November denken wir Deutschen an Schrecken und Freude. Kein Feuerwehrmann rückte damals aus, um sie retten. Mehr als 1.400 Synagogen wurden während der Progromnacht des 9. Zunächst pflegten vor allem jüdische Gemeinden das Gedenken. In der Pogromnacht am 9. Aus Profilsucht erfand Heydrich den Judenstern, „Jugendbanden, bewaffnet mit Stangen und Hämmern“, 500 Tage ohne Sonnenlicht – so überlebte David Zivcon, „Als die Gestapo klopfte, sah ich meine Eltern erbleichen“, im nordrhein-westfälischen Brühl die Hölle losbrach, eine Zahl von 120 bis 130 Todesopfern während der oder indirekt durch die Novemberpogrome, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, ‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938. November 1938 zeigt, erlauben Einblicke in die Verfolgung. Die alte Synagoge (links) in der Komturstraße wurde während der Reichspogromnacht 1938 zerstört. Es begann mit Boykottmaßnahmen und endete im industriell betriebenen Völkermord: Die Judenverfolgung der Nazis eskalierte in einer Gewaltspirale, der sechs Millionen Menschen zum Opfer fielen. 30.000 Juden wurden in Konzentrationslager verschleppt – aus Österreich kamen 3.755 Männer nach Dachau. September 1941 mussten alle Juden in Deutschland den gelben Stern als sichtbares Zeichen ihrer Stigmatisierung tragen. Zerstörungen durch die Nazis Bei den Novemberpogromen in der Nacht vom 9. auf den 10. Juristisch geahndet wurden diese Verbrechen auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht – Glatz gehörte seit der Potsdamer Konferenz 1945 zu Polen; die meisten deutschen Bewohner zogen nach Westen und verteilten sich als Vertriebene über ganz Deutschland. Auch die … Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 begannen die Einsatzgruppen umgehend mit Massenerschießungen von Juden. Weiterhin tragen viele lokale Initiativen die Aufarbeitung, beispielsweise in Form von Geschichtswerkstätten. Wer das Land nicht verlassen konnte, kam später in Gettos wie Minsk ums Leben oder wurde in Vernichtungslagern wie Auschwitz-Birkenau ermordet. Sicherheitspolizei-Chef Reinhard Heydrich nannte am 11. November 1938 zerstört wurde. 1938, jedoch vor dem Novemberpogrom, wurden mindestens 31 Synagogen zerstört oder geschändet. Symbole und Zeugnisse jüdischer Kultur werden zerstört. Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Hermann Göring, zweiter Mann des NS-Regimes, nahm 1938 die Glückwünsche der SS-Führung zu seinem 45. entgegen, darunter auch Gestapo-Chef Reinhard Heydrich (2. v. r.). Mehr als 1.400 Synagogen wurden während der Progromnacht des 9. Jüdinnen wurden öffentlich zur Schau gestellt. Der inszenierte „Volkszorn“ am 9. und 10. Etwa die Hälfte der vorher etwa 2.800 Synagogen und jüdischen Bethäuser wurden dabei zerstört und die Ruinen abgerissen. Die Karte enthält 1.283 Einträge; aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Forschungen ist das ganze Ausmaß der Zerstörung bis heute nicht vollständig ermittelt. Denkt man an die Zerstörung jüdischer Sakralbauten in Deutschland, landet man in der Regel bei den Novemberpogromen von 1938. Ein Schicksalstag in der Deutschen Geschichte – die Pogromnacht von 1938 … November 1938 waren eine Menschenjagd, an der sich viele Bürger beteiligten. Auch die Synagoge im schlesischen Glatz wurde in Brand gesteckt. Mit den Mitteln modernster Computer-Technik sind nun 14 der jüdischen Bethäuser neu erstanden. Pogrome 1938: Forderung nach Synagogen-Wiederaufbau. Mit den "Nürnberger Gesetzen" von 1935 wurde die rassische Trennung zwischen deutschen Staatsbürgern und jüdischen Reichsbürgern kodifiziert. Nazis setzen in hunderten von Orten Synagogen in Brand. Nicht erst 1938, sondern bereits mit der Machtübernahme Adolf Hitlers1933 begann die judenfeindliche Politik der deutschen nationalsozialistischen Regierung. Aber bald sank ihre Zahl auf wenige tausend. November 1938 wird zur ´Pogromnacht´. Vier der fünf Grafiken ... Ab 1939 zwang die SS die Juden in Polen, den Judenstern zu tragen. November 1938 wurden in Deutschland mehr als 1.000 Synagogen zerstört, Häuser geplündert und Menschen in Konzentrationslager verschleppt. ... wie viele andere Synagogen in Deutschland - der Pogromnacht am 9. November 1938 stattfanden. Erst kürzlich errechneten Historiker in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen für das Gebiet des Bundeslandes eine Zahl von 120 bis 130 Todesopfern während der oder indirekt durch die Novemberpogrome. November 1938 brannte es überall in Deutschland: Juden wurden überfallen und misshandelt, Synagogen standen in Flammen, Geschäfte, die Juden gehörten, wurden geplündert und zerstört. Mit Stand 13. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Umgehend wies Heydrich seine Beamten an, Entwürfe zu entwickeln. Laut Benz brannten mehr als 1400 Synagogen aus oder wurden geplündert, mindestens 177 Wohnhäuser wurden zerstört. Die … Berlins jüdische Gotteshäuser vor der Pogromnacht 1938 : Untergang einer religiösen Vielfalt. Diese Unterlagen und eine Fotoserie, die die Zerstörung der Glatzer Synagoge am 10. Laut seinem Bericht nahm Schaaf mit „größter Freude“ auf, dass die Männer nun „ganze Arbeit“ machen dürften. Januar 1942 besprachen hohe Beamte in einer Villa am Berliner Wannsee die Organisation der "Endlösung" der Judenfrage. April 1933 gab es die erste zentral gesteuerte Terroraktion im Deutschen Reich: den Juden-Boykott. Mehr als 1400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Jahrestag organisieren die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, deren Vizechef Baumann ist, und die „Topographie des Terrors“ gemeinsam die Ausstellung „Kristallnacht“. Nicht beachtet seien zuvor etwa Suizide in Folge der traumatisierenden Ereignisse geblieben. November 1938 begann die Anwendung kollektiver Gewalt gegen Juden. Quelle: picture alliance / Everett Colle/Everett Collection. Folgen der Pogromnacht Orte im Großdeutschen Reich und in der Freien Stadt Danzig, in denen im November 1938 Synagogen und jüdische Betsäle zerstört wurden. November 1938) in Wien. Zwischen Berlin und München, Dresden und Dortmund waren diese Synagogen einst Mittelpunkt der Gemeinden und Teil des Stadtbildes. 1500 Menschen sterben, 31.000 Juden werden in Konzentrationslager verschleppt, 1400 Synagogen … Heute gehen Forscher allerdings von einer deutlich höheren Opferzahl aus – zwischen 1000 und 1500 Menschen. Zum 80. Fotos in der „Topographie des Terrors“ zeigen, wie das Pogrom vor aller Augen inszeniert wurde. Am 9. und 10. Ein weiterer Mann starb erst ein Jahr später an den Misshandlungen, die er im November 1938 erlitten hatte. Einige von ihnen bekamen die Chance, aus Deutschland zu fliehen. Aber sie überlebte. Erst 16 Jahre später jedoch konnte die jüdische Gemeinde das Projekt mit öffentlichen Geldern verwirklichen. November 1945 gab es in der Hansestadt einen Spendenaufruf, um die örtliche Synagoge wieder aufzubauen. Menü ... Synagogen-Brand 1938 - Polizei war treibende Kraft bei ... An dieser Stelle stand die Synagoge, die in der Nacht zum 10. ... gegen jüdische Geschäfte und Praxen. November in einem Bericht an Hermann Göring die Zahl von 191 in Brand gesteckten und weiteren 76 vollständig demolierten Synagogen.2 Ismar Elbogen sprach schon in seinem 1944 erschienenen großen Man schnitt ihnen die Haare ab und band ihnen Schilder um: "Ich bin aus der Volksgemeinschaft ausgestoßen.". Im November 1938 attackierten die Nationalsozialisten auch in Hamburg jüdische Geschäfte und Gotteshäuser. Quelle: picture-alliance / dpa/B0100_Ullstein. Wie viele österreichische Jüdinnen und Juden im Zuge dieser gewalttätigen Ausschreitungen von NS-Kommandos ermordet wurden, ist bis heute nicht vollständig geklärt. In Hamburg erfolgte 1934 der Abbruch der Synagoge Köhlhofen unter dem Vorwand der Stadtsanierung. Mit mehr als 2000 Gesetzen und Verordnungen wurden Juden vom NS-Regime ausgegrenzt, ausgeplündert, vertrieben und bedroht. November 1938 steckten die National­sozialisten mehr als 1.000 Synagogen in Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei in Brand. Viele Verzweifelte nahmen sich das Leben. November, vor 81 Jahren, wurden allein in Wien 42 Synagogen zerstört. Was passierte genau während der Novemberpogrome in der größten Stadt am Bodensee? Die meisten der Beteiligten täten dies allerdings auch schon seit Jahren, die nächste Generation fehle. insgesamt zerstört wurden – darüber gehen die Angaben noch heute teils weit auseinander. November 1938 wurden nahezu alle Synagogen brutalen Übergriffen und Zerstörungen, meist durch Brandlegung, ausgesetzt. November 1938 wurde die Synagoge in Konstanz durch die SS niedergebrannt. Zerstörte Geschäfte, geplünderte Wohnungen, brennende Synagogen - in der Nacht zum 10. Die Schau konzentriert sich auf zwei Aspekte der Pogrome: auf lokale Geschichten von Opfern und Tätern zum einen und zum anderen auf die Erinnerung an sie sowie auf die Aufarbeitung. "Synagogen in Deutschland - Eine virtuelle Rekonstruktion" heißt ein Projekt, das im Frühsommer dieses Jahres in der Bonner Kunsthalle zu sehen war. Jahrestag der Geschehnisse statt. Studenten der TU Darmstadt habe in jahrelanger Recherche die spärlich erhaltenen Baupläne und Fotos der niedergebrannten Synagogen gesammelt, in Computer eingegeben und damit das zerstörte deutsch-jüdische Kulturerbe zumindest virtuell wieder sichtbar gemacht. „Um 10 Uhr rief der Sturmbann, als wir schon vor Ungeduld halb verrückt geworden waren, endlich an“, beschrieb der SA-Mann Hans Schaaf jenen Moment am 10. Doch auch nachdem die Männer Schaufenster zertrümmert, die Einrichtung der Läden zerstört und die Besitzer drangsaliert hatten, machten sie nicht halt. „Seitdem gab es in der Erinnerung an die Pogrome jedoch wenig Entwicklung“, bedauert Baumann. Die Nacht des 9. Bereits kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 begann die Entrechtung der Juden in Deutschland. Nach diesem Anruf zog Schaaf mit einer Gruppe von SA-Kameraden los. November 1938 zerstört. Von Micha Hörnle. Gerettet werden konnte eine Thora. November 1938, zu der Göring auch Heydrich eingeladen hatte, schlug der Gestapo-Chef ein „Abzeichen“ für Juden vor. „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938”, Topographie des Terrors, Berlin; bis 3. Sie macht lokale Geschehnisse und Ereignisse greifbar – so wird deutlich, dass das Erinnern daran niemals aufhören darf. März. Auf einer Konferenz am 12. November 1938 schlug die Diskriminierung der deutschen Juden in offenen Terror um. Da ist zum Beispiel die schlesische Stadt Glatz. Wie etwa in Wien: 42 Synagogen und Gebetshäuser wurden zerstört, ebenso wie tausende Wohnungen und Geschäfte, so sie nicht schon davor "arisiert" worden waren. Göring übersandt. ... tausend Synagogen und 7500 jüdische Geschäfte wurden zerstört. Fast alle Synagogen und Bethäuser wurden in dieser Nacht zerstört, ca. Am 1. Mehr als 1.400 Synagogen und Betstuben sowie Tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Quelle: picture-alliance / Mary Evans Pi/Mary Evans Picture Library. Die Befehle der dortigen SA-Führung wurden zum Teil verkürzt an die Braunhemden weitergegeben; einige verstanden sie als Auftrag zum Töten und erschossen Juden. Viele sahen einfach zu als die Heidelberger Synagogen zerstört wurden. Dabei wurden vom 7. bis 13. Quelle: picture-alliance / dpa/Skirball_Cultural_Center. Hans Schaafs Bericht, verfasst vor Sommer 1939, ist nur eines von vielen eindrücklichen Dokumenten in der neuen Ausstellung „Kristallnacht“, die jetzt die Berliner Dokumentation „Topographie des Terrors“ zum 80. Als Nächstes war das jüdische Gotteshaus an der Reihe: „Die Synagoge wurde säuberlich bearbeitet und sachgemäß in Brand gesteckt“, hielt der SA-Mann fest. Dort steckte die japanische Besatzungsmacht May 1942 in ein Getto. Und schon zum 9. Sie kehrten erst nach Wochen, manchmal Monaten nach Bremen zurück. In Glatz handelte die Jüdin Margarethe May mit Hüten. November 1938 wurden sehr viele Synagogen in Deutschland und … SN/www.picturedesk.com Der zerstörte „Große Tempel“ in der Tempelgasse in der Tempelgasse in der Leopoldstadt nach der „Progromnacht“ (9./10. November 1938 brannten die Nazis viele Synagogen und Gemeindehäuser in Berlin und Brandenburg nieder. Vor den Augen Schaulustiger brannte die Synagoge von Glatz nieder, Nicht nur die Schaufenster waren zerschlagen, sondern oft zudem die Auslagen geplündert, Auch dieses Café fiel nationalsozialistischen Schlägern zum Opfer. Zwar konnten 1939 noch rund 80.000 Juden, denen man in der Regel ihren Besitz genommen hatte, das Großdeutsche Reich verlassen.